Handballer packen an: Engagement, Teamgeist und Eigeninitiative – diese Werte haben in Havixbeck einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken. Der in die Jahre gekommene Beachplatz der Handballer von SW Havixbeck wurde in Eigenregie, mit viel Muskelkraft und der Unterstützung lokaler Partner wieder fit für den Trainingsbetrieb gemacht.
Initiative aus den eigenen Reihen
Die treibenden Kräfte hinter der Sanierung: Jörg Sommerfeld, Lars Fischer, Thorsten Lejeune und Christian Kösters. Mit Spaten, Harken und viel Einsatz machten sie sich daran, den Sandplatz wieder in einen bespielbaren Zustand zu versetzen. Der Spielfeldrand wurde sauber abgestochen, der verwilderte Untergrund vom eingewachsenen Rasen und Unkraut befreit und anschließend mit neuem Sand aufgefüllt.
Für das leibliche Wohl der Helfer sorgte Sandra Sommerfeld – mit belegten Brötchen und heißem Kaffee war die Versorgung auf der Baustelle sichergestellt.
Unterstützung trotz Rückschlag
Ursprünglich hatte sich der Verein mit dem Projekt beim Wettbewerb Sparda Leuchtfeuer beworben, erhielt jedoch nicht genügend Stimmen für eine Förderung. Doch Aufgeben kam nicht in Frage: Mit Volker Leonhardt von Garten- und Landschaftsbau Leonhardt & Büttner fand sich ein engagierter Unterstützer. Er stellte nicht nur einen Bagger und Werkzeug zur Verfügung, sondern entsandte auch einen Mitarbeiter, der tatkräftig beim Wiederaufbau anpackte.
Trainingsstätte für Regionalliga-Nachwuchs
Der sanierte Beachplatz ist ein wichtiger Bestandteil des Trainingsbetriebs – insbesondere für die WJA 1 der JSG Havixbeck/Roxel, die in der Regionalliga spielt, sowie die WJB unter der Leitung von Lisa Voigt-Sommerfeld und Christian Köster. Mit der Trainingsfläche am Beachplatz steht nun wieder eine weitere Trainings und Spielmöglichkeit für die Vorbereitung auf die neue Saison zur Verfügung.
Neue Linien sind bestellt. In einer weiteren Aktion wird die durch Vandalismus zerstörte Hütte demontiert.
Stand 1. Juli 2025, sind wir mit 156 abgegebenen Stimmen für unser Projekt nur noch auf Platz 202 und somit nicht mehr unter den ersten 150, die eine Förderung erhalten.
Jahrzehnte lang hat er die Entwicklung unseres Vereins mitgeprägt und sich maßgeblich für die Jugend eingesetzt. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen. Wir werden ihn nicht vergessen.
Im Namen des Vorstandes Hans Joachim Walden Vorsitzender
Handballkreis Münsterland Männer 1, Männer 2 und Frauen
Die Handball-Saison ist gerade erst seit wenigen Wochen vorüber. Nun ist allerdings schon klar, welche Teams künftig in welcher Liga an den Start gehen. Die komplette Kreis-Einteilung gibt es hier in der Übersicht. Von Marc Brenzel Montag, 02.06.2025, 16:49 Uhr
Für Moritz Grothues (r.) und SW Havixbeck herrscht nun Klarheit, gegen wen er sich in der kommenden Saison reinwerfen wird. Foto: Henning Wegener
Das Rückspiel mit Westfalia Kinderhaus dürfte ein anderes werden. Diesmal wollen es die Havixbecker weniger spannend machen und sich von ihren Fans mit einem Sieg verabschieden. Ein Akteur hat dabei noch ein persönliches Ziel.
4 starke weibliche Teams der Jahrgänge 2007 und 2008 traten in Ibbenbüren zum Qualifikationsturnier zur Oberliga an. Klar war, die beiden erstplatzierten kommen weiter. Die JSG traf als erstes auf Greven und setzte sich souverän mit 9:6 durch. Der erste Schritt war gemacht. Im zweiten Spiel gegen Hörstel ging es knapper zu. Ein 2:4 Rückstand nach 10 Minuten konnte bis zum Ende bei 7:7 ausgeglichen werden. Das anschließende 7 Meterwerfen konnte die Truppe aus Havixbeck und Roxel für sich entscheiden. Dies diente aber nur dazu, um bei Punktgleichheit mehrerer Teams herangezogen werden zu können, somit hatten die Mädels erst 3 Punkte sicher. In der letzten Begegnung gegen Ibbenbüren musste also wenigstens ein Unentschieden her, da Greven schon vier Punkte hatte und Ibbenbüren bei Sieg auch 4 Punkte hätte. Die JSG erwischte den schlechteren Start, kämpfte sich bis kurz vor Ende aber wieder auf 9:10 heran. Leider konnten sie im letzten 20 Sekunden Angriff keine gute Schussposition erspielen und verloren somit denkbar knapp.
Fazit: Die ganze Truppe, auch die zahlreich mitgereisten Eltern & Fans bekamen spannende Spiele geboten. Den Erstplatzierten, Greven, geschlagen, dem Zweiten, Ibbenbüren einen heißen Tanz geliefert und unglücklich verloren. Ein Tor hätte gereicht, um sich für die Oberliga zu qualifizieren. Es hat wohl nicht sollen sein, Schade! Somit spielt die weibliche Jugend A1 der JSG Havixbeck/Roxel nächste Saison doch wieder „nur“ Münsterlandliga. Die Mädels werden in der Liga aber wohl ein wichtiges Wörtchen um die ersten Plätze mitreden, wenn sie die Sache konzentriert und mit wenig Ausfällen angehen.